Zum Beispiel. Das neue polnische Haus – Vernissage und Ausstellung

Wednesday  12 February  2014
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Neun Häuser – durchdacht, einzigartig, solide gebaut und bewusst in die nähere Umgebung eingebunden. Sie fügen sich nahtlos in globale architektonische Strömungen, unterscheiden sich aber gleichzeitig durch einzigartige Entwurfsideen. Mal ist es die Ökologie, mal die Suche nach einer besonderen Typologie oder der Zusammenhang der vorgegebenen Lage. Die ausgewählten Bauten – die Klugen unter den Schönen – repräsentieren eine neue Qualität im polnischen Bauwesen. Die polnische Gegenwartslandschaft steht unter dem Einfluss vergangener Architekturmuster – von Landsitzen aus dem 19. Jahrhundert bis zu Würfelhäusern aus der Zeit der Volksrepublik – und vermengt sich mit der neuen Erfahrung der Freiheit und möglichen Expressivität. So entstehen gutshausähnliche Ensembles, festungsähnliche Bauten, McResidenzen und sogar Berghütten im Flachland als Beispiele für kontroversen Eklektizismus mit unterschwelligen Ambitionen und Hoffnungen einer zunehmend wohlhabenden Gesellschaft.

In der Ausstellung Zum Beispiel. Das neue polnische Haus präsentiert das Centrum Architektury Warszawa (Architekturzentrum Warschau) in Zusammenarbeit mit dem Architekturzentrum Wien und dem Polnischen Institut ausgewählte Entwürfe polnischer Einfamilienhäuser. Sie umfasst synthetische Modelle zur Veranschaulichung der Kubatur und des Konzeptes, speziell zur Ausstellung angefertigte Fotografien von Juliusz Sokołowski, einem der besten polnischen Architekturfotografen sowie einen Katalog mit weiteren Fotografien, Zeichnungen und Texten des Architekturkritikers Paweł Kraus und der Soziologin Joanna Kusiak.

Die präsentierten Entwürfe stammen von den Architekten: Piotr Brzoza/Marcin Kwietowicz, hayakawa/kowalczyk, hs99, Robert Konieczny, Piotr Kuczia, jojko+nawrocki architekci, maas, medusa group und Grzegorz Stiasny.

Ausstellungskuratorinnen: Agnieszka Rasmus-Zgorzelska, Aleksandra Stępnikowska

Ausstellungskonzept: Marcin Kwietowicz

Ermöglicht durch finanzielle Unterstützung mit Mitteln des Ministers für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen

Weitere Infos: http://www.polnisches-institut.at

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